Urbane Vielfalt

Hopfenmarkt

Ausgangslage

Der einst wichtigste Platz in der Hamburger Altstadt an der alten Nikolai-Kirche hat seine Bedeutung verloren. Heute ist er nur ein Parkplatz neben der lauten Ost-West-Straße. Er soll wieder lebendig und einladend werden-dafür setzen wir uns ein. Die Zeit ist reif. Umfangreiche Bautätigkeiten im Nikolai-Quartier und auf der Cremon-Insel bringen neue Anwohner in die Altstadt. Das sanierte Mahnmal zieht viele Besucher an. GRünde genug, um dem Hopfenmarkt neues Leben einzuhauchen - mit der Aktion: Hopfenmarkt neu denken. Kunst, Kultur, Aktion, Altstadtführungen im Sommer 2019 sollen zur Belebung beitragen.

Herausforderung

Wer kennt den Hopfenmarkt noch? Eben! Und deshalb muss viel geschehen. Denn der Lärm der brutalen Ost-West-Straße, die häßliche blaue Fußgängerbrücke, die rege Bautätigkeit am Platz und die wilden Parkplätze erschweren die Fantasie: wie schön könnte es hier sein.  

Ziel

Den Hopfenmarkt müssen wir wieder ins Bewusstsein der Stadt heben. Die historische Bedeutung des Platzes soll verbunden werden mit den neuen Perspektiven für einen lebendigen Ort der Begegnung, des Engagements und der Kunst.
Im Kontext des (Architektur-) Sommers 2019 wird ein interessantes Programm die Möglichkeiten aufzeigen, die sich hier in der Altstadt bieten könnten. Damit könnten die weiteren Entwicklungen unterstützt werden.

Lösungsansatz

Im Juni werden täglich interessante Führungen durch die Altstadt angeboten-kostenlos, gelegentlich mit live Musik und Art-Performance angereichert. Auf dem Platz sollen Kunstinstallationen und temporäre Bauten errichtet werden, die den Platz neu gestalten, ihn kommentieren, weite Perspektiven eröffnen. Eine aus Holz errichtete Markthalle zeigt Altes und Neues auf und unter dem Platz. Dort wird es Märkt geben, Modenschauen und Clubmusik. Und vor allem werden die Besucher*innen eingeladen, sich an der Entwicklung der Perspektiven für diesen Platz inmitten des alten Hamburgs zu beteiligen. Material für die Zukunft nach dem Sommer wird sich entwickeln.

Das Ganze läuft im Rahmen des Hamburger Architektursommers und ist dort im Programm vertreten.

Weitere Infos unter: http://altstadtneudenken.de