Wer wir sind

Wir sind eine zivilgesellschaftliche Initiative, die neue Impulse für die Entwicklung der Hamburger Innenstadt setzen will.

Struktur und Träger

Die Initiative „Altstadt für Alle!“ wird getragen durch die Patriotische Gesellschaft von 1765, die Evangelische Akademie der Nordkirche sowie die Gruppe „Hamburg entfesseln!“. Sprecher der Initiative sind Johannes Jörn, Vorstandsmitglied der Patriotischen Gesellschaft, Jörg Herrmann, Direktor der Evangelischen Akademie der Nordkirche und Frank Engelbrecht, Gründungsmitglied der Gruppe „Hamburg entfesseln!“.

Die Arbeit wird überwiegend ehrenamtlich erbracht. Beteiligt sind unter anderem die Arbeitskreise Stadtentwicklung und Denkmalschutz der Patriotischen Gesellschaft sowie die IG St. Katharinen. Die Patriotische Gesellschaft hat einen großen Teil der Organisation übernommen. Darüber hinaus unterstützen die Patriotische Gesellschaft und die Evangelische Akademie der Nordkirche durch die Arbeit von Hauptamtlichen. Gleiches gilt für das Stadtlabor nexthamburg sowie Rolf Kellner vom Büro ÜberNormalNull.

Unsere Arbeitsweise

Wir verstehen uns als offene Plattform für einen stadtgesellschaftlichen Diskurs über eine zukunftsweisende und vorbildliche Entwicklung der Hamburger Innenstadt (Altstadt, Neustadt und HafenCity). Dafür nehmen wir Anregungen, Vorschläge und Ideen auf, die wir diskutieren und weiterentwickeln – immer das Ziel einer konkreten Umsetzung vor Augen.

Bereits vorhandene Projekte und Initiativen binden wir bei gegenseitigem Interesse gerne ein. Dadurch wollen wir Netzwerke bilden und ausweiten, um Optionen für strategische Projekte zu identifizieren und zu entwickeln, die beispielhaft für einen mutigeren Weg in der Hamburger Stadtentwicklung stehen können.

Grundprinzipien der Initiative „Altstadt für Alle!“ sind absolute Unabhängigkeit und Offenheit nach allen Seiten. Dafür stehen die Träger der Initiative.

Unsere bisherige Arbeit

Die Olympiaplanung der Stadt Hamburg hatte erstmals seit Jahrzehnten eine breite öffentliche Debatte um die Zukunft der Innenstadt ausgelöst – weit über das reine Olympiagelände hinaus. Nachdem die Bewerbung von der Bürgerinnen und Bürgern im November 2015 gestoppt wurde, entstand zunächst ein Vakuum. Dies war Anlass für die Gründung der Gruppe „Hamburg entfesseln!“, in der sich eine kleine Anzahl sehr unterschiedlicher Personen und Institutionen zusammenfand. Schnell entstand die Idee, an die Stelle einer „Olympiavision“ die konkrete Idee von einer bunt gemischten, vielfältigen und nachhaltigen Stadt zu setzen.

Bereits am 22. September 2016 fand, hier schon im institutionellen Verbund mit patriotischer Gesellschaft und Evangelischer Akademie der Nordkirche eine erste Veranstaltung mit dem Titel „Die Altstadt entfesseln! – Perspektiven einer menschenfreundlichen Stadtentwicklung“ statt. Auf dieser Veranstaltung wurden Ideen für eine Revitalisierung und Aufwertung öffentlicher Räume in der Innenstadt präsentiert. Parallel dazu wurde der „Katharinenweg“, eine zentrale Verbindung von Alster und Rathausmarkt zu St. Katharinen und Elbe mit Kunstaktionen und einer kurzfristigen „Besetzung“ der Willy-Brand-Straße durchgeführt.

Zwei der damals vorgeschlagenen Projekte haben inzwischen Fahrt aufgenommen: Der Vorschlag, südlich und nördlich des Hamburger Hauptbahnhofs durch die Überdeckelung der Bahngleise neue große Plätze und eine Verbindung zum Gebiet östlich des Hauptbahnhofs zu schaffen, wird gegenwärtig geprüft.. Der Vorschlag, schrittweise die Willy-Brandt- und Ludwig-Erhard-Straße zurückzubauen und damit die nach dem 2. Weltkrieg mitten durch Hamburgs Innenstadt geschlagene Schneise zu schließen, wurde von der Hamburger Lokalpresse mit großer Zustimmung aufgegriffen und inzwischen auch von der Hamburger Handelskammer unterstützt.